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Die Stiftung Kaufmannshof Hanse wurde 1965 von namhaften Persönlichkeiten
der katholischen Kirche, der kommunalen Wirtschaft und der Politik gegründet.
Ausweislich der Satzung fördert die gemeinnützige Stiftung junge Studierende
aus dem In- und Ausland, ohne Ansehen der Nationalität, der Religion oder der
ethnischen Zugehörigkeit, durch eine gepflegte Unterkunft. Außerdem werden
kulturelle Veranstaltungen unterschiedlichster Art in Köln gefördert.
Zur Förderung und Unterkunft der Studierenden wurde von der Stiftung, neben
dem "Hotel im Wasserturm", ein repräsentatives Wohn- und Verwaltungsgebäude
innerhalb des ursprünglichen römischen Stadtgebietes realisiert und 1966 eingeweiht.
Im Schnitt der Straßen "Alte Mauer am Bach" und der in Köln vielbesungenen
"Kaygasse" erhebt sich in offener Architektur ein Flügel des Gebäudes über die alte
Stadtmauer hinweg.
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Im Jahre 50 n. Chr. wird die Ubiersiedlung "oppidum ubiorum", auf Veranlassung von
Agrippina der Jüngeren (die Mutter des späteren Kaisers Nero), zur Kolonie erhoben.
CCAA - Colonia Claudia Ara Agrippinensium, das heutige Köln, war bereits damals als
römischer Truppen und Versorgungsstützpunkt eine wichtige Handelsstadt der Römer.
Die Ubier bekämpften die Römer nicht, sondern betrieben mit ihnen lebhaften Handel.
Die Töchter der Ubier trafen sich zudem mit den Legionären auf den vorgelagerten
Rheininseln und sorgten somit für die Behauptung, jeder echte Kölner habe
mindestens einen römischen Vorfahren.
So ist Köln von der Lebensqualität her gesehen auch keine typisch deutsche Stadt,
sondern gleicht durch das Temperament seiner Bewohner mehr der mediteranen
Lebensart. Auch nach den Römern blieb Köln ein Handelsplatz ersten Ranges und
wurde dadurch nach Lübeck zur bedeutensten "Hanse- Stadt". Bereits im 11.
Jahrhundert wohnten im "Kaufmannswik" die ausländischen Kaufleute. Ihre
Herbergen, im Orient als Karawansereien bekannt, boten den reisenden Kaufleuten,
neben der Übernachtung, auch Schutz vor Räubern, in dem sie mit Sack und Pack und
Pferd und Wagen in die abends gesicherten Kaufmannshöfe einfuhren.
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Agripina die Jüngere
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Handel und Hanse waren somit der Anlaß zur Namensgebung der Stiftung und dem
Bestreben, auch ausländische Studierende zu beherbergen, sowie sie in ihrer
Ausbildung zu unterstützen und gleichzeitig mit der deutschen Kultur vertraut zu
machen:
Die Kaygasse, als offizielle Stiftungsadresse, ist namentlich abgeleitet von einer
Familie, die dort im 13 Jhd. wohnte. In Verbindung mit Köln als Karnevalshochburg, wird
die Gasse wie folgt besungen:
"En dr Kaijass Nummer Null steiht en steinahl Schull, un do han mer dren studeet..." |
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